Spielsuchtprävention in Online-Spielotheken: Was wird für den Spielerschutz getan?

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Spielsuchtprävention ist ein wichtiges Thema, um Glücksspiel sicherer zu gestalten. Ergebnisse diverser Untersuchungen zeigen, dass mehrere Millionen Menschen in Deutschland gefährdet oder bereits von einer Spielsucht betroffen sind. Seriöse Anbieter wie Jackpot50 halten Informationen zu diesem Thema für dich bereit und setzen auf Glücksspielsuchtprävention, um die Gefahren zu minimieren.

Spielsucht bei Online-Glücksspielen und das Ziel der Suchtprävention

Glücksspiel beschäftigt Menschen schon seit Jahrhunderten und genauso lange gibt es das Thema Glücksspielsucht. Schon im Mittelalter setzten betroffene Personen Grund und Boden, wenn sie von Sucht betroffenen waren. Der Glücksspielatlas 2023 wies darauf hin, dass rund 4,6 Millionen Menschen in Deutschland süchtig nach Glücksspiel oder zumindest gefährdet seien. 

Das ist ein Grund mehr, warum auch wir Wert auf Prävention legen und verhindern möchten, dass Spieler bei Jackpot50 überhaupt erst in die Gefahr rutschen. Erfahre bei uns, welche Maßnahmen vom Gesetz vorgegeben sind und was du selbst tun kannst, um die Gefahr zu regulieren.

Was ist Glücksspielsucht und was sind typische Suchtrisiken?

Für einen nicht gefährdeten Spieler dient das Glücksspiel der Unterhaltung, vielleicht mit einer kleinen Hoffnung auf einen Gewinn. Ein Störung im  Hinblick auf das eigene Glücksspielverhalten wird hingegen zu den Verhaltenssüchten gezählt.

Klassische Symptome sind anhaltendes und wiederholtes Glücksspiel, das trotz negativer Folgen nicht gestoppt wird. Bevor es zur Vollausbildung des klassischen Suchtbilds mit Rückzug bis hin zur Isolation, gestörten Sozialbildungen und erheblichen Geldverlusten kommt, ist da erst einmal das gefährdende Spielverhalten.

Die Sucht tritt nicht wie ein Schnupfen auf und du merkst sofort, dass du betroffen bist. Oft fällt es dritten Personen schneller auf, dass etwas nicht stimmt als Betroffenen Menschen selbst. Es gibt klassische Suchtrisiken, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen können.

Dazu gehören:

  • Vermindertes Selbstwertgefühl
  • Instabile und leicht beeinflussbare Charakterzüge
  • Impulsives Verhalten
  • Gesteigerte Risikobereitschaft
  • Suchtproblematiken in der Vergangenheit
  • Depressionsneigung
  • Probleme im sozialen Umfeld

Das heißt nicht, dass jeder impulsive Mensch automatisch glücksspielsüchtig wird. Es bedeutet aber, dass gewisse Risiken stärker ausgeprägt sind, wenn ein bestimmter Persönlichkeitstyp vorliegt. Statistisch gesehen sind auch Männer häufiger von Spielsucht betroffen als Frauen, trotzdem ist nicht jeder Mann automatisch gefährdet.

Symptome einer Spielsucht, die jeder kennen sollte

Bist du dir nicht sicher, ob dein Spielverhalten normal ist, kannst du im Internet einen Selbsttest durchführen. Er ersetzt keine Diagnostik, kann für dich aber ein erster Hinweis auf drohende Gefahren sein. Wenn du bei einem nahestehenden Menschen typische Symptome erkennst, kannst du mit dem Angebot eines Selbsttests ebenfalls Hilfe leisten.

Zu den Anzeichen einer Spielsucht gehören:

  • Entzugserscheinungen, wenn gerade nicht gespielt wird
  • Vernachlässigung des sozialen Umfelds
  • Verstärkt finanzielle Probleme, für die es nur fadenscheinige Gründe gibt
  • Verharmlosung der Suchtgefahr

Wenn du glaubst, selbst unter Spielsucht zu leiden oder in Gefahr zu sein, kannst du dir Hilfe suchen. Dein Hausarzt kann dir eine Überweisung zu einem Psychotherapeuten ausstellen, es gibt aber auch Beratungsangebote durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sucht ist nichts, wofür du dich schämen musst. Es fordert Mut, dich der Realität zu stellen, mit der richtigen Hilfe hast du aber die Chance auf eine erfolgreiche Therapie.

Tipp: Eine Broschüre zur Glücksspielsucht steht auf der Website der BZgA zur Verfügung. Du kannst sie kostenlos bestellen und dich informieren.

Diese Maßnahmen gibt der Glücksspielstaatsvertrag vor

Eine Glücksspielsucht ist therapierbar, besser ist es aber, gleich von Anfang an auf Glücksspielsuchtprävention zu setzen. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, dass es gar nicht erst zu einem Problem kommt. Um die Suchtgefahr zu minieren, gibt der Glücksspielstaatsvertrag klare Regeln vor, wie Glücksspielanbieter ihre Spieler schützen müssen.

Zu den Maßnahmen gehört:

  • Nutzung von Analysetools, um das Glücksspielverhalten zu überwachen.
  • Hinweise während des Spiels, wenn eine Person bereits lange am Automaten aktiv ist.
  • Einzahlungsgrenzen und selbst festlegbare Limits, um Verluste zu vermeiden.
  • Einschränkung der Spielzeit auf Spielerwunsch.
  • 24-Stunden-Selbstsperre, vom Spieler auszulösen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Spielersperre über die Spielersperrdatei OASIS bzw. das Regierungspräsidium Darmstadt zu beantragen. Die Anbindung ist seit dem GlüStV. für Glücksspielanbieter aus Deutschland verpflichtend. Auf Antrag ist es möglich, gefährdete Spieler sperren zu lassen.

Was seriöse Online-Anbieter für Glücksspiel leisten

Aufklärung ist als zentrales Element der Spielsuchtprävention ein entscheidendes Thema, wenn es um den Schutz von Spielern geht. Wer die Anzeichen einer drohenden Suchtgefahr kennt, kann sein eigenes Glücksspielverhalten besser und realistischer einschätzen. Die gesetzlich vorgegebene Implementierung von Maßnahmen zur Prävention ist nicht alles, was Anbieter für ihre Spieler machen können.

Die Bereitstellung von Hilfsangeboten und Adressen ist ebenfalls wichtig, denn so haben die Betroffenen einen Ansprechpartner. In Deutschland stehen verschiedene Hilfen zur Verfügung:

Um Glücksspiel sicherer zu gestalten, arbeiten legale und lizenzierte Anbieter in Deutschland eng mit Organisationen zur Bekämpfung von Spielsucht zusammen. Auch das ist Teil der Glücksspielsuchtprävention, denn so kann ein direkter Austausch stattfinden.

Gefahren bei Online-Glücksspiel und Risiken

Sportwetten, Online-Poker und Automatenspiel sind im Internet in Deutschland legal, sofern der Anbieter eine Lizenz innehat. Jede volljährige Person ohne Spielersperre darf sich bei einem entsprechenden Betreiber anmelden und spielen. Das dauert nur wenige Minuten und genau hier liegt eines der Probleme, das in Bezug auf die Spielsuchtprävention beachtet werden muss.

Das Internet hat für mehr Anonymität beim Glücksspiel gesorgt und damit die Hürden zur Teilnahme herabgesetzt. Während es insbesondere für bestimmte Personentypen (schüchtern, wenig Selbstvertrauen, Depressionen) eine Herausforderung ist, Spielbanken oder landbasierte Spielotheken aufzusuchen, ist der Zugang im Internet problemlos möglich.

Dadurch fehlt die persönliche Interaktion mit Menschen wie dem Servicepersonal der Spielbank. Spieler in einer landbasierten Spielothek stehen unter ständiger Beobachtung durch erfahrene Mitarbeiter. Sie haben die Möglichkeit, gezielt das Gespräch zu suchen, wenn sich jemand auffällig verhält.

In vielen Etablissements werden die Mitarbeiter gezielt geschult, um Anzeichen einer Gefahr erkennen zu können. Bei problematischem Verhalten ist es außerdem möglich, Hausverbot zu erteilen oder über eine freiwillige Selbstsperre zu sprechen. Mitarbeiter können außerdem Broschüren aushändigen, um Hinweise zu Glücksspielrisiken und Hilfsangeboten zu geben.

Was du selbst für dich und deinen Spielerschutz tun kannst

Dritte Personen und Institutionen haben gewisse Instrumente und Maßnahmen an der Hand, um dich zu schützen. Bei akuter Gefahr ist eine vollständige Spielersperre für alle Anbieter Deutschlands möglich. Realistisch gesehen schützt dich das nicht zu 100 %, denn unerlaubte Online-Spielotheken aus dem Ausland bieten dir ihr Angebot trotzdem an.

Wir möchten dir einige Maßnahmen empfehlen, mit denen du dein eigenes Spielverhalten unter Kontrolle halten und dich vor der Gefahr einer Spielsucht schützen kannst:

  • Setze dir Limits: Entscheide dich vor dem Spiel in einer Online-Spielothek, wie viel Zeit und Geld du investieren möchtest. Halte diese Limits dann auch ein.
  • Mach dir einen Plan: Glücksspiel dient der Unterhaltung und unsere Freizeit ist (leider) begrenzt. Plane deine Spielzeit daher bewusst, so wie du es bei anderen Hobbys auch machst. Das fördert die Balance im Alltag.
  • Behalte die Gewinnübersicht: Schreib dir auf, was du gewinnst und verlierst. So bleibt der Blick immer klar und du erkennst, wie viel Geld du fürs Glücksspiel aufwendest.
  • Sei ehrlich zu dir selbst: Hinterfrage dein Spielverhalten in regelmäßigen Abständen. Spielst du aus Spaß oder nutzt du Glücksspiel, um Probleme zu verdrängen? Ehrlichkeit hilft dir, Gefahren frühzeitig zu erkennen.
  • Suche dir Unterstützung: Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn du Hilfe annimmst. Du hast auch hier bei Jackpot50 die Möglichkeit, eine Selbstsperre zu nutzen und viele Beratungsstellen stehen dir zur Seite.

Spielsucht kann jeden Menschen treffen, auch wenn manche Personengruppen eher betroffen sind als andere. Je besser du dich informierst und je ehrlicher du mit dem Thema umgehst, desto größer ist der Eigenschutz.

Wichtig ist außerdem, dass du nur bei Anbietern mit Lizenz aus Deutschland spielst. Hier kannst du dir sicher sein, dass die vorgegebenen Schutzmaßnahmen auch wirklich umgesetzt werden. Bei Jackpot50 wird Spielsuchtprävention großgeschrieben!